φ 46° 09' 53.1"N  λ 8° 48' 23,9"E
GESCHICHTE DES HAFENS LOCARNO

Der im Jahr 2001 eingeweihte Regionalhafen Locarno gehört heute zu den Errungenschaften des Gebiets. Mit seinen 374 Liegeplätzen für Wasserfahrzeuge unterschiedlicher Größen bietet er den Anwohnern und Touristen einen umfassenden Hafenservice.

Im Herbst 1993 gründete der Direktor des Fremdenverkehrsamtes Locarno, Paolo Brunetti, die erste Arbeitsgruppe. Im November 1996 wurde die Gesellschaft Porto regionale di Locarno SA gegründet – das war der Startschuss für die Bekanntmachung des Bauantrags und die Zeichnung des Grundkapitals.

Die Reaktion der Aktionäre überstieg zwar die Erwartungen der Initiatoren, doch beim Erhalt der Baugenehmigung sah es ganz anders aus. Erhebliche Einsprüche haben den Beginn der Arbeiten für den Bau der Anlage bis 1999 auf Eis gelegt.

Nachdem die administrativen Hürden für die erneute Mobilisierung der Initiatoren überwunden waren, machte ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Im ersten Baujahr, im Jahr 2000, erreichte der Lago Maggiore unerwartet den Wasserstand eines Jahrtausendhochwassers (197,80 m ü. M.). Dennoch wurde der größte Teil des Hafens im Lago Maggiore am geplanten Termin, im Juni 2001, eingeweiht.

Dem Anschein nach ist die Hafenanlage seit jeher unverändert, doch tatsächlich wurden vielfältige Wartungs- und Erneuerungsarbeiten vorgenommen.

Die größte Investition in die Hafenanlage wurde im Laufe des Jahres 2007 getätigt, womit der Bau des derzeitigen Serviceflosses finanziert wurde. Dabei handelt es sich um ein Bauwerk, das den Hafennutzern nicht nur Zusatzdienstleistungen wie Duschen und einen Waschraum bietet, sondern auch die Verwaltungsbüros und die Hafenmeisterei sowie ein Geschäft für Werkzeuge für die gewöhnliche Wartung beherbergt.

Die Hafenanlage – sowohl der Teil unter Wasser als auch der Teil über Wasser – wird regelmäßig gewartet. Diese Wartungsarbeiten haben im Laufe des Jahres 2019 nach etwa zwanzig Jahren zur schrittweisen Erneuerung der gesamten Holzkonstruktion der Landungsstege und Laufplanken geführt.

BREITE [m]

LÄNGE [m]

LIEGEPLÄTZE

BECKENFLÄCHE [qm]

BETON [m3]

STAHL [tonnen]

BAGGERARBEITEN

AUSSCHACHTUNG

SCHWIMMENDE KONSTRUKTIONEN

SLIPRAMPE

STÜTZWERK

LANDUNGSSTEGE

ÜBERBLICK